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Gastgeschenke



In den letzten Jahren ist es zunehmend üblich geworden, den Gästen eine kleine Aufmerksamkeit zu überreichen. Dabei ist der Brauch keineswegs neu. Sein Ursprung reicht bis in die Kulturen der Antike zurück.

Im alten Rom brachen die Gäste Brot über den Köpfen des Brautpaares, hoben die Stücke dann auf und aßen sie. Einige Jahrhunderte später wurde aus dem Brot der Hochzeitskuchen, von dem jeder Gast ein Stück mit nach Hause nehmen durfte. Diese Geste hatte, wie die heutigen Aufmerksamkeiten, symbolische Bedeutung. Das Brautpaar teilte den Kuchen mit den Angehörigen und Freunden und würdigte so die Rolle, die sie als Zeugen der Eheschließung hatten.

Mit der Zeit änderten sich die Sitten, statt Kuchen erhielten die Gäste fünf gezuckerte Mandeln (heute Hochzeitsmandeln genannt), die für Gesundheit, Wohlstand, ein langes Leben, Glück und Fruchtbarkeit standen. Durch die Symbolik der Fruchtbarkeit und des Überflusses wurden Mandeln schon seit langer Zeit mit der Hochzeit in Verbindung gebracht.

Heute überreicht man den Gästen kleine Geschenke zum Dank für Ihr Kommen und als Erinnerung an den Tag.

Das es nicht immer Hochzeitsmandeln oder Gebäck sein muss, das zeigen wir Ihnen demnächst auf unserer neuen Homepage unter www.hochzeit-planen-owl.de







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